KARDIOVASKULÄRE ERKRANKUNGEN

1-KARDIOVASKULÄRE ERKRANKUNGEN

Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVD) sind Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße. Jedes Jahr verlieren viele Menschen ihr Leben durch CVD.
In den USA sind sie die häufigste Todesursache bei Männern und Frauen. Wenn wir uns die Todesursachenstatistik 2017 des türkischen Statistikinstituts ansehen, sehen wir, dass in unserem Land Krankheiten des Kreislaufsystems an erster Stelle stehen.
Rauchen, Alkoholkonsum, unausgewogene und falsche Ernährung erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Betrachtet man die Grundlagen der Herz-Kreislauf-Erkrankungen, so stellt man fest, dass ein sehr enger Zusammenhang zwischen Ernährung und CVD besteht.
Die Ernährung ist wichtig für die Verbesserung der Mortalität und Morbidität bei diesen Patientengruppen. Eine angemessene und ausgewogene Ernährung und eine medizinische Ernährungstherapie spielen eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung und Behandlung von CVD.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen -Bluthochdruck

-Schämische Herzkrankheit -Atherosklerose -Zerebrovaskuläre Erkrankungen -Dyslipidämien

-Herzinsuffizienz -Transplantation

2-Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Ernährung

Unzureichende und unausgewogene Ernährung

Atherosklerose ist ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, insbesondere für die koronare Herzkrankheit. Eine gesunde Ernährung ist wichtig für die Erhaltung des Blutfettprofils, des Blutdrucks und des idealen Körpergewichts.

Der Verzehr großer Mengen an gesättigten Fettsäuren erhöht den LDL-Cholesterinspiegel und das Verhältnis von Gesamtcholesterin zu HDL-Cholesterin.
Der Ersatz der gesättigten Fettsäuren durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren verringert ebenfalls das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Die Omega-3-Fettsäuren Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA) verringern das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Makrele, Forelle und Hering sind reich an EPA und DHA.

Eine ballaststoffreiche Ernährung wird mit einem geringeren CVD-Risiko in Verbindung gebracht. Zellstoff verringert die Aufnahme von Cholesterin aus dem Dünndarm und senkt dadurch den Gesamtcholesterin- und LDL-Cholesterinspiegel.

Ein hoher Salzkonsum stellt eine Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen dar, insbesondere für Bluthochdruck (HT). Die WHO hat den Salzkonsum auf 5 g/Tag festgelegt.

Gemüse und Obst sollten wegen ihrer antioxidativen und funktionellen Inhaltsstoffe und ihres hohen Ballaststoffgehalts verzehrt werden. Studien zufolge trägt der Verzehr von Gemüse und Obst außerdem dazu bei, das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verringern.

Familienanamnese:

Es ist zu beobachten, dass Personen mit einer familiären Vorbelastung ein höheres Risiko für CVD in der Zukunft haben.
Außerdem deuten Studien darauf hin, dass Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes und Dyslipidämie auch genetisch bedingt sein können.

Rauchen:

Studien zufolge sind etwa 10 % der CVD bei Rauchern zu finden. Nicht nur das Rauchen, sondern auch die Exposition gegenüber Zigaretten erhöht das Krankheitsrisiko.

Viele Substanzen im Zigarettenrauch schädigen Lipoproteine, erhöhen die Oxidation und verringern die Sauerstofftransportkapazität des Blutes.

Diabetes:

Das kardiovaskuläre Risiko ist direkt proportional zum erhöhten Blutzuckerspiegel. Darüber hinaus können anormale Blutzuckerwerte zu Bluthochdruck, niedrigem HDL-Cholesterin und hohen Triglyceridwerten (TG) führen.

Es wurde darauf hingewiesen, dass ein Blutzuckerspiegel im Idealbereich diese Risiken verringert.

*Zuallererst sollte ein gesunder Lebensstil angenommen werden.

*Der Tabakkonsum muss eingestellt werden.

*Mäßig intensive körperliche Betätigung sollte mindestens 150 Minuten pro Woche betragen.

*Übergewichtige Personen sollten einen Ernährungsberater konsultieren, um eine Gewichtsabnahme sicherzustellen.

*Der Verzehr von Gemüse, Obst, pflanzlichem oder tierischem Eiweiß und Fisch sollte in das Ernährungsprogramm aufgenommen werden.

*Der Verzehr von verarbeitetem Fleisch, Transfetten, raffinierten Kohlenhydraten und verpackten Lebensmitteln mit Zuckerzusatz sollte vermieden werden.

*Im Ernährungsprogramm sollte auf eine abwechslungsreiche Ernährung geachtet werden.

*Der Zusatz von Salz zu den verzehrten Lebensmitteln sollte reduziert und unter 5 Gramm pro Tag gehalten werden.